Lohnt sich die Krankenversicherung für das Haustier?

Geschrieben von am 11. Mai 2012

Immer mehr Versicherer bieten eine Krankenversicherung für Haustiere an. Fakt ist, dass die Kosten für regelmäßige Impfungen, Entwurmungen, Behandlungen bei akuten Beschwerden, ja sogar notwendige OPs schnell ins Geld gehen können. Denn die Kosten beim Tierarzt haben sich der Humanmedizin in den vergangenen Jahren zunehmend angepasst. Da glaubt so mancher Tierhalter, dass eine Krankenversicherung für Fiffi und Co. die optimale Lösung sei.

Die Krankenversicherungen im Überblick

Die Versicherer haben die Sorgen der Tierhalter erkannt und deshalb verschiedene Angebote auf den Markt gebracht. Der Rundum-Schutz kommt am teuersten, dafür sind dann aber auch Standard-Behandlungen enthalten, wie Impfung und Entwurmung. Der volle Schutz für echte Krankheiten und Unfälle ist etwas preiswerter, aber immer noch vergleichsweise teuer. Hier kommt die Tierversicherung für die Kosten einer Behandlung aufgrund Unfall oder Erkrankung auf. Meist werden auch Unfälle und Krankheiten innerhalb Europas, bei nur wenigen Versicherern sogar weltweit abgedeckt. Die Kosten liegen bei Hunden zwischen 250 und 800 Euro jährlich, bei Katzen zwischen 130 und 400 Euro pro Jahr.

Noch etwas preiswerter ist die reine OP-Versicherung. Diese zahlt nur die Kosten, die bei einer nötigen Operation entstehen. Damit sind ausschließlich Behandlungen, die unter Vollnarkose durchgeführt werden, abgedeckt. Dafür ist diese Form der Tierversicherung besonders günstig und deckt die wirklich hohen Behandlungskosten ab.

Darauf ist zu achten

Da auch bei der Tierversicherung unzählige Anbieter auf dem Markt vertreten sind, lohnt sich ein detaillierter Angebotsvergleich. Zudem sind die Versicherungsbedingungen zu überprüfen. In der Regel werden Tiere, die jünger als zwei Monate sind, nicht versichert. Auch Altershöchstgrenzen werden vorgeschrieben, variieren jedoch je nach Versicherung. Als Faustregel können sich Verbraucher merken, dass die Versicherung umso teurer wird, je älter das Tier ist.

Bei Hunden unterscheiden die Versicherer auch zwischen großen und kleinen Rassen. Kleine Rassen können meist etwas günstiger abgesichert werden, als große. Voraussetzung für die Versicherung ist zudem die eindeutige Kennzeichnung des Tieres, etwa durch einen Mikrochip.

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